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art KARLSRUHE 2014 öffnet heute ihre Tore

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Art Karlsruhe 2014
Peter Weibel, Laudator der Art Karlsruhe 2014

Heute beginnt in der Messe Karlsruhe zum elften Mal die art KARLSRUHE, die Kunstmesse für Klassische Moderne und Gegenwartskunst. Nach der ART COLOGNE (10. bis 13. April) ist sie die zweitgrößte Kunstmesse in Deutschland – im vergangenen Jahr mit über 50.000 Besuchern. Diese Zahl soll auch in diesem Jahr wieder erreicht werden. Neu dabei sind 38 Galerien, unter ihnen mehr als die Hälfte aus dem Ausland. Dies wird als Zeichen gewertet, dass die art KARLSRUHE auch international an Bedeutung gewinnt. Kuratiert wird die Kunstmesse seit nunmehr elf Jahren von Ewald Karl Schrade.

220 Galerien aus 13 Ländern sind mit 160 One-Artist-Shows und 21 Skulpturenplätzen auf der art KARLSRUHE 2014 vertreten. Der Besucher kann etwa 10.000 Kunstwerke von über 1600 Künstlern in vier thematisch gegliederten Hallen entdecken. In Halle 1 werden unter dem Motto „Limited“ Editionskunst, Fotografien und Objekte gezeigt. Außerdem präsentieren sich auf der Museumsmeile Kunstmuseen, Kunstvereine, Akademien und andere Kulturinstitutionen. Die Hallen 2 und 3 widmen sich ganz Malerei und Skulptur der Klassischen Moderne und der Modernen Klassik. In Halle 4 – die sogenannte dm-arena – zeigen die Galerien Kunst zum Thema „Contemporary Art“.

Art Karlsruhe 2014

Wie jedes Jahr wird auch auf der art KARLSRUHE 2014 eine Sonderschau gezeigt, dieses Jahr mit Werken aus der Sammlung des Kunstmäzen und „Stern“-Gründers Henri Nannen. Die Werke wurden ausgewählt von Frank Schmidt, dem Direktor der Kunsthalle Emden. Gezeigt wird eine Auswahl aus Nannens bedeutender Glasnost-Sammlung, ergänzt durch Werke der Klassischen Moderne.

Ein Akzent wird auf zwei große kinetische Lichtskulpturen der Stuttgarter Künstlerin rosalie gelegt, die in Kooperation mit dem ZKM realisiert wurden. In ihren Werken spielen Licht und Farbe, Form und Bewegung zusammen. In der Eingangshalle hängt das ca. 16 Meter hohe Werk „Chandelier“ eine Art Kronleuchter aus LED-Lichtschläuchen. In der dm-arena laden Liegestühle zum Verweilen vor dem Werk „LightScapes“ ein. Die 15 Meter hohe und zehn Meter breite Skulptur zeigt eine beeindruckende Komposition aus Licht, Farbe und Bewegung.

Art Karlsruhe 2014

Das Besondere an der art KARLSRUHE ist die Möglichkeit zum direkten Kontakt mit Galeristen und Künstlern. Über 300 der ausgestellten Künstler sollen auf der Messe anwesend sein. Und so kommt es nicht selten vor, dass der Künstler direkt neben seinen Werken für einen Dialog bereitsteht. Auch die „Artima art meetings“ sollen den Dialog über die Kunst vorantreiben. Am 13. und 14. März führt der Kunstjournalist Carl Friedrich Schröer jeweils drei Einzelgespräche mit Eske Nannen (Geschäftsführerin der Kunsthalle Emden), Christiane Lange (Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart), Bernd Zimmer (Maler), Paul Maenz (Sammler), Roger M. Buergel (Kurator der documenta 12 und Leiter des Johann Jacobs Museum in Zürich), sowie mit Franz Ackermann (Künstler und Professor für Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe).

Preisverleihungen auf der art KARLSRUHE 2014

Im Rahmen der art KARSLRUHE werden zwei Preise verliehen. Die Hans Platschek Stiftung vergibt seit 2008 jedes Jahr den Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift. Dieser Preis richtet sich an bildende Künstler, die sich mit dem Thema Schrift und Sprache auseinandersetzen. Der Preisträger wird von einem jährlich wechselnden Einzeljuror bestimmt. In diesem Jahr wird der Preis am 13. März an Sandra Boeschenstein aus Zürich verliehen. Jurorin und Laudatorin ist Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart. Boeschensteins filigrane Zeichnungen sind auf der art KARLSRUHE 2014 im Dialog mit Werken des verstorbenen Künstlers und Essayisten Hans Platschek zu sehen.

Der art KARLSRUHE-Preis wird einen Tag später am 14. März an die beste der 160 One-Artist-Shows verliehen, bei der eine Galerie ausschließlich Werke eines Künstlers zeigt. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, die vom Land Baden-Württemberg und von der Stadt Karlsruhe finanziert werden. Das Preisgeld dient dem Ankauf von Werken des Künstlers, die Eingang in die art KARLSRUHE Collection der Städtischen Galerie Karlsruhe finden.

Termine zur art KARLSRUHE 2014

Vom 13. bis 16. März pilgern zehntausende Kunstinteressierte nach Karlsruhe. Davon wollen natürlich auch die Karlsruher Kulturinstitutionen und Galerien profitieren und laden zu Ausstellungseröffnungen ein. Am 13. März findet in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe die Vernissage von „Franz Ackermann – Mental Maps“ statt. Am Freitag, 14. März, lädt die Städtische Galerie Karlsruhe zur Vernissage der Ausstellung „Kritische Beobachter“ ein und am Samstag, 15. März, wird die Julia Stoschek Collection im ZKM eröffnet.

Empfehlenswert ist auch die aktuelle Ausstellung im ZKM „global aCtIVISm“. Ein paar Kilometer entfernt in Baden Baden läuft zurzeit die Ausstellung des französischen Fotografen und Streetartist JR im Museum Frieder Burda.

Am Samstag um 20 Uhr schließt die art KARLSRUHE 2014 dann die Messetore und feiert ihren Ausstand im Badischen Staatstheater in Form einer „after art PARTY“. Die Oper TANNHÄUSER von Richard Wagner wird am Sonntag im Badischen Staatstheater aufgeführt. Bühne und Kostüm stammen von der Künstlerin rosalie.

art KARLSRUHE 2014 / 13. bis 16. März / Do bis Sa von 12-20 Uhr, So von 11-19 Uhr / Tageskarte 18 Euro, ermäßigt 14 Euro. Weitere Infos im Internet: www.art-karlsruhe.de

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